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292 Zehntes Kapitel.
zugleich raſtlos und mit aller Kraft an der Wiederher⸗ ſtellung neuer Vorräthe arbeitete und an Pferden endlich zuſammen⸗ und forttrieb, was man in dem ſchwer heim⸗ geſuchten Lande nur irgend noch erlangen konnte.
Ueberhaupt bekam es das Land nicht leichter, ſondern ſchwerer, als es bisher es gehabt. Den abziehenden Trup⸗ pen folgten andere, Franzoſen oder Italiener, die in den Landſtrichen blieben und nicht, wie bisher ſtets, nur ein paar Städte beſetzt hielten, ſondern augenblicklich auch noch über das ganze Land, zumal über dieſe Küſtenſtriche, vertheilt wur⸗ den und die Laſt der Einquartierung, welche man ſonſt nur bei Durchmärſchen einzelner Theile oder größerer Maſſen zeitweilig empfunden hatte, zu einer dauernden machen zu ſollen ſchienen. Dazu kam, daß man ſich mit den früher anweſenden Rheinbunds⸗Truppen, wenn man vernünftige und humane Leute zwiſchen ihnen traf, ver⸗ möge der beiden Seiten gemeinſamen Sprache doch ver⸗ ſtändigen konnte, während dies den gegenwärtigen Be⸗ ſatzungen gegenüber nur noch den Gebildeten möglich war. Und eine ſolche Verſtändigung wurde für die armen Quar⸗ tiergeber täglich erwünſchter, ja, nothwendiger, weil die Fremden in einer Weiſe auftraten, wie man ſie gerade von den Franzoſen ſelbſt entweder niemals oder nur bei dem erſten Einfalle von 1806 und 1807 kennen ge⸗ lernt hatte.
Die Form des Druckes und das ganze Auftreten der Gebieter mochte hier und da polirter und ſo zu ſagen humaner ſein, als wir es von Rheinbunds⸗Truppentheilen erfuhren, auf bevorzugten Plätzen verſchwand derſelbe an⸗
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