Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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In Hütte und Schloß. 281 men— ſo glücklich, daß der Zorn davor verſchwand, den das Treiben jener Unwürdigen erregte!— Und nun war ich da, ich ſtellte die Ordnung her und bot Ihnen alle Genugthuung, die in meinen Kräften ſtand.— Ich hoffte ein Wort der Zufriedenheit von Ihren Lippen zu hören und in dem freundlichen Blick Ihrer Augen Ihre Beruhi— gung zu erkennen und das— Wohlwollen, das Sie mir neulich—“

Er hielt, wer weiß, ob abſichtlich oder übermannt von der, ſeine Stimme beherrſchenden Bewegung, inne und ließ ſeine dunklen Augen mit einer Art von ſchwermüthi— gem Vorwurf auf ihr ruhen, die noch befangener als vor⸗ hin, geſenkten Blickes und mit leicht gerötheten Wangen neben ihm lehnte und anſcheinend keine Silbe der Erwide⸗ rung auf dieſe Worte und Töne fand, welche ſich ſo weit von dem entfernten, was ihre Umgebung bisher ihr zu bieten gewagt. Erſt nach einer geraumen Weile erhob ſie ihre Augen zu einem halb ſcheuen, halb ein wenig finſtern, flüchtigen Blick auf ſeine erregten Züge, und in⸗ dem ſie ſie wieder unter die langen Wimpern zurückzog,

ſagte ſie gedämpft und doch mit hörbar ſpöttiſcher Stimme:

„Sie machen aus all dieſen Dingen viel mehr, als ſie deſſen werth ſind, Herr Vicomte. Und dieſes Verlangen nach mir— ah!“

Sie hatte das Köpfchen dem Fenſter zugekehrt und hielt ihre Augen, wie geſagt, unter den langen, goldenen Wimpern verborgen, ſo daß ſie das Lächeln nicht ſah, welches trotz der Betonung ihrer Worte aufs neue blitz— gleich durch ſein Geſicht zuckte. Aber ſeine Antwort ver⸗