Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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In Hütte und Schloß. 279

b verdroſſen mit leichtem Kopfſchütteln entgegnete:„In der That Grä⸗ iſe, und er fin, mein Benehmen muß ſehr tadelnswerth oder unge⸗ ie durch die ſchickt geweſen ſein, oder man muß Sie noch ernſter be⸗ b, Gräfin, leidigt haben, als ich bisher erfuhr, daß Sie Ihre frühere „daß dieſe Güte gegen mich ſo gänzlich—“

er Sie alle„Gleichviel, mein Herr!“ unterbrach ſie ihn auf's raeſtern zu⸗ neue, denn ſie war jetzt wirklich und ſichtbar erregt, ihre Augen blickten zürnend und ihre ganze Haltung war aus rf ſie gleich⸗ der bisherigen Kälte und Nachläſſigkeit herausgetreten. orte un ir„Wer berechtigte Sie zu dieſem Auftreten, frage ich? Iſt

es nicht genug, daß wir hier die Ungezogenheiten frecher gräfin. Ge Menſchen erdulden mußten, ſollen wir dieſe Ungezogen⸗ rdie Oddre heiten jetzt auch noch landkundig werden ſehen, und durch der Elbe— Ihre unverlangte Einmiſchung zur Fabel für die Geſell⸗ ſchaft werden?“

Er ſchaute ſie wieder mit einem flüchtigen— oder heißen wir's beſſer: vorſichtigen Blicke prüfend an. Ein Lächeln zuckte blitzgleich durch ſein Geſicht, war aber, zu⸗ mal er mehr im Schatten ſtand, ſelbſt für ſeine Nach⸗ barin ſchwerlich wahrnehmbar, und im nächſten Augenblick ſprach er vollkommen gefaßt und ſogar in einem gewiſſer⸗ maßen verletzt klingenden Tone:„Aber, Gräfin, Sie er⸗

gaft.„Was

ig, Gräfin,

r Barbaren,

eſzrinn zählen mir da etwas von Geſpenſtern, ſcheint mir!“

geon ſh„Geſpenſter?“ verſetzte ſie gereizt.„So glauben Sie, i le daß Ihre Einmiſchung nicht dazu dient, die hier vorge⸗ halle v fallenen Inconvenienzen nur mehr und in größeren Krei⸗ Ja woh,

1 ſen bereden zu laſſen?“ er dazl„Das glaube ich allerdings, Gräfin,“ ſagte er mit leichtem Kopfneigen.