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In Hütte und Schloß. 275
Hebe ausging, umſpann den heißblütigen Franzoſen in einer Weiſe, daß er über demſelben noch ganz andere Dinge vergeſſen haben würde, als jenen Argwohn, deſſen wir oben gedacht. Ja— vergeſſen oder nicht vergeſſen— Gräfin Hebe war ein Weſen, das Einem, dem ſie ſich einmal zu widmen beliebte, nicht viel Raum zu etwas Anderem übrig ließ, als zu dem Gedanken an ſie ſelbſt. Das merkte er. Er vergaß ſchon heute neben ihr alles Uebrige.——
Als Vial die Dame vom Speiſezimmer in den Sa— lon und auf ihren Wunſch zum Seſſel vor dem Kamin zurückgeführt hatte, bot ſie ihm die Hand zum Kuß.
„Herr Vicomte,“ ſagte ſie mit einem bezaubernden Lächeln,„Sie ſind ſeit heute ein Freund des Hauſes, der uns mit unſeren einfachen Gewohnheiten und kleinen Lieb⸗ habereien wohl auslachen darf, aber ſich ihnen fügen muß. Wir haben die letzten Tage ſo gezwungen gelebt, daß wir uns nach der alten Freiheit ſehnen. Vetter Chriſtian und ich denken jetzt nur an unſere theuere Partie Trictrac, und—“
„Sie verbannen mich, Gräfin?“ warf er in einem Tone dazwiſchen, der vielleicht nur ſcherzhaft ſein ſollte, aber faſt klagend klang.
Ein lächelnder Blick traf ſein in der That nichts we⸗ niger als heiteres Geſicht.„Ja, zu einer Blüthen⸗Inſel,“ verſetzte ſie,—„oder vielmehr zu der Inſel der Seligen, nicht wahr, Vicomte?“
Sein Auge, das dem ihren folgte, fiel auf Stephanie,
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die ſich drüben eben vom Sophatiſch abwandte und gegen


