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Ein Salon.
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für den Herrn Papa ſo zu ſagen gleichfalls todt oder vielmehr gar nicht da geweſen. Begreifen Sie ſolche Ver⸗ geßlichkeit oder Härte, mein lieber General?“
Der alte Graf lachte und erhob ſeine kleine, ſtarke Geſtalt nicht ohne Mühe aus den Polſtern des Seſſels. „Laſſen Sie ſich von der Thörin nichts weis machen, General,“ ſagte er, während dieſer, deſſen Augen gleich⸗ falls ein Lächeln umflog, gegen die ſcharfe Sprecherin den erhobenen Finger ſchüttelte.„Hebe's Treiben iſt nicht von der Art, daß man ſie leicht vergißt. Sie verſteht es, ſich bemerklich zu machen, der Plagegeiſt!— Aber frei⸗ lich, Mathilde iſt allerdings keine boshafte Weſpe, wie dieſe hier, und kein Kopfhänger und Phantaſt, wie mein Herr Sohn, obgleich das Leben ihr nicht milder mitge⸗ ſpielt, als ihm. Das ſtolze Blut ihrer Ahnen ließ ſie niemals zagen oder unterliegen—“
„Während ich Aermſte die Zagendſte der Sterblichen bin,“ unterbrach ihn die unverbeſſerliche Tochter auf's neue mit einem Zuge von man möchte ſagen ſchmachten⸗ der Reſignation, der ihrem Geſichte köſtlich ſtand.—
„Ueberdies ſehe ich nun,“ fügte ſie mit weicher Stimme
hinzu,„daß ich richtig geahnt, wenn ich annahm, ich ſei am Ende gar nicht das Kind meiner Ahnen, ſondern nur das Pfand einer höchſt leichtſinnigen Stunde meines ſonſt ſo getreuen Herrn—“
„Hebe, Hebe!“ rief der Graf mahnend, während ſich auf ſeinen ohnedies ſtark gerötheten Wangen ein paar noch röthere Flecken zeigten.
„Was denn, mein hochgeborener Herr Papa?“ ſprach
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