Der Komet. 2
hätte ein Recht dazu, denn er iſt der Mann der That, während bei mir nur noch von Wünſchen und gutem
an Willen die Rede ſein kann. Erlauben Sie, daß ich ihn An rufe, in einer Stunde muß er da ſein.“—
edoch Er ging zum Schreibtiſche, warf raſch ein paar Zei⸗ üe len auf ein hervorgezogenes Blatt und bot es dann den⸗ lächeld Hoven zur Anſicht. Es ſtanden nur die Worte cher darauf:
Mo⸗.
ſen„Lieber Eugen! Der Komet iſt wirklich da. nehr Mein Fernrohr zeigt ihn Dir heut Abend. enken Komme z
als Deinem Onkel E. Rhoda.“
t in⸗„Sehen Sie, ſo dient uns Ihr Name und ſo müſſen hat wir hier bei uns ſchreiben,“ ſagte der Graf, das Blatt 3 Dber⸗ wieder an ſich nehmend, ſiegelte, überſchrieb und gab es noch an einen hereingerufenen Bedienten zur ſchnellſten Be⸗ ſein ſorgung. Darauf kehrte er zu dem Gaſte zurück und neue ſprach:„Das müſſen Sie mir aber jetzt ſchon ſagen, wel⸗ abrei⸗ cher glückliche Zufall Sie in unſere Gegend geführt hat.
Kommen Sie über Lübeck?“
h der Der Gaſt neigte bejahend das Haupt.„Allerdings,“ Mög⸗ entgegnete er;„am Samſtag den 19. bin ich dort nach len- mancherlei Umwegen angelangt und ſeitdem zu Ihnen feund. unterwegs. Es iſt längſt mein Wunſch geweſen, einmal Neffe dieſe Gegenden kennen zu lernen, und ich war bereits zu würde dem Ausfluge entſchloſſen— die Rückkehr über Lübeck auch 1 war immer die nächſte und thunlichſte— als mir Leo's nd er 1 8 8 Begegnung, ſeine genaue Auskunft über Land und Leute


