Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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Der Komet. 21

Der Herr ſtreifte den Sprecher, der die angenommene Rolle jetzt wirklich und gänzlich fallen ließ, mit einem gedankenvollen Blick.„Wo finden Sie noch Frieden in unſerem armen Deutſchland?“ fragte er kopfſchüttelnd. „Glauben Sie mir, wir ſind hier nicht beſſer, ſondern ſchlimmer daran, als überall anderwärts. Sie haben eben erſt eine Probe erhalten. Die Natur aber weiß nichts von den Thorheiten der Menſchen.“— Sie ſprachen nichts weiter.

Nach einer Weile gelangten ſie an das erſte, in einem hübſchen Blumengärtchen freundlich gelegene Haus, das durch ein ſtattliches Hirſchgeweih über der Thür als Jä⸗ gerwohnung bezeichnet wurde. Detlef verließ ſie hier mit kurzem Gruß. Der Alte ſchien noch immer nicht den im Walde hervorgerufenen Grimm überwinden zu können und ſchmetterte, eintretend, die Thür hart hinter ſich in's Schloß.

Der Graf ſchüttelte gegen ſeinen Begleiter lächelnd den Kopf.„Deſſen Blut machen die Jahre nicht kalt,“ bemerkte er.„Wehe den Fremden, wenn beim endlichen Kampfe viele Jüngere ſo auf ſie eingehen, wie es mein Detlef thun wird!“

Der Fremdling erwiderte nichts, und ſie zogen ſtumm weiter, bis ſie endlich auf den weiten Hof gelangten und ſich raſch dem im Hintergrunde befindlichen einfachen und ſchmuckloſen Herrenhauſe näherten, in deſſen Fenſter die untergehende Sonne ihre rothen Lichter ſtreute. Der Graf ſaß ab und überließ ſein Pferd einem herbeieilenden Stallknechte. In's Haus tretend, wies er einen Diener