Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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Der Komet. 19

werden Ihren Kameraden die Dinge nicht nutzlos auf die Spitze treiben laſſen. Sie werden bezeugen, daß nicht meine Begleiter die Angreifenden geweſen. Und ſomit,“ ſchloß er,„können wir uns wohl trennen. Nochmals— der Fremde iſt jedenfalls morgen noch in Dreiheiligen zu finden.“

Der Franzoſe verbeugte ſich höflich, langte grüßend an die Kopfbedeckung und wandte ſich dann dem Kame⸗ raden zu, um alsbald leiſe und heftig auf ihn einzu⸗ reden.

Der Graf hatte ſein Pferd umgelenkt und ritt ruhi⸗ gen Schrittes den Weg entlang, von Detlef und dem Fremdling ſchweigend gefolgt, bis der Erſtere, nach einer Weile anhaltend, zu den noch immer ſich ſtreitenden Be⸗ amten zurückſchaute und die Fauſt ballend vor ſich hin murmelte:„Ich komme doch noch'mal über euch, Ca⸗ naillen!“—

„Das werden wir, ſo Gott will, alle noch einmal,“ bemerkte der Fremde ernſt.„Und wie hier die Sachen zu ſtehen ſcheinen, halte ich die Zeit ſogar für näher, als ich bisher gehofft.“—

„Ja, es ſteht ſchlimm im Lande!“ meinte hier der Graf, der ſein Pferd ſo langſam hatte gehen laſſen, daß alle Drei jetzt in einer Reihe waren.—„Wenn auch nicht alle Welt ſo wild und heftig iſt, wie mein alter Detlef,“ ſetzte er hinzu,„der jetzige Zuſtand iſt nicht lange mehr zu ertragen.“

„Ich will dem Herrn ein neues Lied ſingen, wenn's endet!“ warf Detlef hin. Der Scherz klang ſeltſam aus