Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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Der Komet. 9

peln vor ſich und bis zum nahen Walde ſumpfige Wieſen ausgebreitet ſah, blieb er nochmals ſtehen und ſchaute über das durchſchrittene Terrain zurück. Das Gefilde lag eben und kahl wie eine Decke vor ihm hingeſtreckt; die Luft war ohne die leiſeſte Spur eines Dunſtes oder Duftes und ſo durchſichtig, daß die Kiefern dahinten und die noch entfernteren Dünen dem Schauenden jetzt faſt näher ge rückt erſchienen als vorhin. Die Geſtalt des Schäfers war von dem früheren Platze verſchwunden; nach einigem Umherblicken ſah der Jäger den Greis ſchon weit davon mit langen Schritten über die Brache ſtreichen, der Herde nach, die ſich inzwiſchen links gewandt. Gleich darauf verſchwand er hinter einem der dort in größerer Anzahl ſich erhebenden Hünengräber. Da wandte ſich der Jäger und ſchritt eiliger dem Walde zu als bisher. Er fand nun auch hinter den Wieſen einen fahrbaren Weg und ſchloß daraus, daß der Schäfer trotz aller ſeiner Wunder⸗ lichkeit ihm die Wahrheit geſagt habe.

Je weiter er gelangte, deſto ernſtlicher erfreute er ſich des gefundenen Pfades, denn ohne einen ſolchen in dieſe Waldungen einzudringen, ſchien ihm von Schritt zu Schritt faſt unthunlicher, ſo verwachſen zeigte ſich der an fängliche Niederwald, wie der auf dieſen folgende Mittel⸗ wald. Hierzu kam, daß von einer geordneten Waldwirth⸗ ſchaft nichts ſich bemerken ließ; alles lag, ſtand und ging ſo zu ſagen, wie es eben wollte und konnte, dem Wilde überlaſſen und den Vögeln, wohlverſtanden, wenn die letzteren da waren. Jetzt freilich ließen ſie ſich nirgends mehr erblicken, an Wild dagegen war kein Mangel, denn