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zwecke aus Pfaffenhütleinholz fabriziren und betteln gehen; die vornehmere Sorte habe ſchöne warme Häuſer, ihr Theil ſeien die Dörfer und Städte, die Aecker und Wieſen, und brauchten ſich vor den Landjägern nicht zu fürchten, müßten aber arbei⸗ ten und allerlei Wiſſenſchaften beſitzen. Und er freute ſich, nun zu den vornehmern gehören zu ſollen, da der Lienhard ja doch todt ſei, und er nahm ſich vor, recht viel zu lernen und zu arbeiten, um auch Aecker und Wieſen zu bekommen und ein ſchönes warmes Haus, darin zu wohnen.
Aber ſein erſter Meiſter hieß der Chlais auf der Chlibe⸗ ren, der theilte die Leute ebenfalls in zwei Sorten ein, jedoch auf eine andere Manier. Zu den einen ſeien jene zu zählen, welche übervortheilen, zu der andern die, ſo übervortheilt werden. Und um ja nicht in die zweite Klaſſe zu fallen, that er ſein Möglichſtes, ſich in der erſten zu behaupten auf Koſten eines jeden, der ihm unter die Finger kam. Fideli werkte ein Jahr lang wie ein Roß. Wie freute er ſich auf ſein arm⸗ ſelig Löhnlein von ſechzehn Kronen! Aber als Weihnachten gekommen war, machte ihm der Chlais auf der Chliberen eine lange, lange Rechnung vor: für ein paar Hoſen, die ihm der Schneider geflickt hatte, und für einen Fleck, den ihm der Schuſter auf einen Holzboden geſetzt, ferner für eine Menge zerſchlagener Dreſchflegel, abgewetzter Senſen und abgenützter Stallbeſen, ſo daß zuletzt herauskam, daß Fideli dem Chlais noch ein paar Batzen ſchuldig blieb, die ihm aber dieſer groß⸗ müthig als Trinkgeld ſchenkte. Fideli verſtand ſich blutwenig auf Rechnungen und Gegenrechnungen; das war ein Pfiff, von dem er bei Naglerhanſens niemals gehört hatte. Und der vornehme Herr, der's über ſich genommen, aus Fideli einen guten Staatsbürger zu machen, hatte ſeither nichts mehr von ſich hören laſſen. Das Knechtlein ſuchte ſich deßhalb auf eigene Fauſt einen neuen Meiſter.
Das war der Blitzbauer im Donnerloch. Der war be⸗ rühmt weit und breit für ſein Fluchen. Er ging ſelten in's
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