einer ſeit vierzehn Tagen im Rauch hangenden Speckſeite. Der Friedensrichter ab dem Haberberg that deßhalb einen ſehr wohl überlegten Schritt, als er ſich zuerſt mit dem Vater ins Einverſtändniß zu ſetzen ſuchte, bevor er mit der Tochter an⸗ band.
„Es dünkt mich“, fing einmal Joggi an, als er eines Abends auf der Bank neben der Stallthüre ſeine Pfeife rauchte und Liſeli neben ihm den Salat zum Nachteſſen rüſtete,—„es dünkt mich, es wäre jetzt bald Zeit für dich, an's Mannen zu denken.“„Es blange noch lange nicht“, war Liſeli's Antwort. „Man wiſſe, was ſolche Redensarten zu bedeuten hätten, meinte der Vater. Wenn ſich dann ein anſtändiger Hochzeiter herzulaſſe, ſo erfolge ganz anderer Beſcheid. Was ihn anbe⸗ lange, ſo wäre ihm ein Tochtermann, von dem man etwa er⸗ warten könne, daß er die Sommerhalde in Ehren halten würde, keineswegs zuwieder, ſo z. B. der Friedensrichter ab dem Haberberg.“„Was, Vater! der wüſteſt Gritti im ganzen Dorf?“„Frucht mache er, beſchwichtigte Joggi, die ſchwerſte, die nach Bern zu Markt geführt werde, und löſe ſtets vom Mütt einen Franken mehr als die Andern.“„Ein Kauz ſei er, wunderlicher nütze nichts; das wiſſe die ganze Gemeinde.“
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