Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1852)
Entstehung
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Nägeln hervordrückt, zu Grunde gerichtet werden. Liſeli muß einen Bauer zum Mann bekommen. Frau Lämmli war ob den erſten Worten des Vetters gewaltig erſchrocken; jetzt fiel wieder ein Sonnenblick auf ihr Geſicht.Das iſt's eben, was mein Fritz werden will. Er hat zwar bis jetzt ſtudiert, da der Ruedeli, wie ihr wißt, im Laden hilft. Er ſagt aber, Doktoren gäbe es bald mehr als rothe Hunde und Fürſprecher mehr als Prozeſſe; ein Aemtliſchnapper möge er auch nicht werden es thäten auf den magerſten Brocken allemal ſchon ein Dutzend hungriger Mäuler paſſen. Das Landleben gefalle ihm vor Allem; was er ſtudiert habe, werde ihm auch als Landwirth zugut kommen und nützlich ſein. Mit ſteigendem Mißfallen hatte Karlidürſen Joggi die Erklärung der Baſe angehört. Wenn ſie fertig ſei, ſo wolle er auch noch ein Wort reden, aber ſein letztes. Er habe geſagt, das Liſeli müſſe einen Bauer zum Mann haben, und dieß ſei ſein Wunſch und Wille; aber lieber noch würde er es dem erſten beſten Federfuchſer aus der Stadt an den Hals werfen und die Sommerhalde einem ſiebenmal verganteten Lehenmannli unter die Finger kommen laſſen, als daß er ſich entſchließen könnte, ſeine Aecker und Matten einem Tochtermann zu hinterlaſſen, der das Bauern in den Büchern ſtudiert habe, ſo einem Kerli, der vornehm mit der Brille auf der Naſe und der Cigarre im Maul über die Furchen wegſtolpere, aber noch nie keinen Pflug in den Händen hatte, weder je einen Zug mähte oder einen Flegel ſchwang, noch je eine Kuh gemolken oder ein Roß eingeſchirrt hat; ſo einem der meine, bis jetzt habe keiner etwas ver⸗ ſtanden, die Bauern ſeien alle Ochſen und Eſel und es komme erſt gut, wenn man ſo miſte und ſo ſäe, wie es ein Profeſſor in Deutſchland erfunden, der ſeiner Lebtag noch keinen Miſt⸗ haufen von weitem geſehen hat, als etwa den auf ſeinem Schreibpult; ſo einem derpfituſig ſchreit, wenn er ein Kalb oder eine Kuh greifen ſoll. Nichts für ungut, Baſe, aber aus der Sache wird nichts. Meinetwegen ſollt ihr Dank