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willen, Grillenfaͤngerei oder Bosheit auf ewig ein⸗
4 e A wenn zukerkern oder zu vernichten. Es iſt die unerlaͤß— ſen —. 5 1 lichſte Pflicht der Selbſterhaltung, einem ſolchen 4 Mißbrauch der Gewalt, wenn Bitten und Vor— l67
nes an
ſtellungen vergeblich ſeyn ſollten, zu entfliehen!“— ar Obgleich Seraphinens Geſellſchaft den e. 3 Drang von Almira's Herzen nicht wenig ge⸗ ſß
maͤßigt hatte, ſo wirkten dergleichen Geſpraͤche doch ſad ſehr vortheilhaft auf ſie, da ihr Gemuͤth viel na⸗ Sur tuͤrlichen Hang zur Froͤhlichkeit beſaß. Kaum be⸗ ur merkte die ſchlaue Valedia, welche zu gleicher g Zeit die Abſicht hegte, ihrem Vetter Antonio Aji gefaͤllig zu ſeyn und ihr ſelbſt eine Nebenbuhlerin lübes unſchaͤdlich zu machen, im Falle, wie ſie wuͤnſchte, aiss Fernando irgend einmal wieder zuruͤckkehren ſollte, d dieſe guͤnſtige Veraͤnderung, ſo malte ſie Almiren 1 3 all' die herrlichen Lebensfreuden, die ihrer im Kreiſe, von Antonio's Familie warteten, mit den uͤppige vii ſten Farben und erweckte in ihr bald das ſehnſuͤch⸗ ir tige Verlangen nach all' der Gluͤckſeligkeit. Zufaͤl⸗ ſe 1 lig wurde Valedia jetzt an das Sprachgitter ge⸗ olle rufen(eine Freiheit, die Almiren gaͤnzlich ver— 4 ſagt war); und kehrte in Kurzem mit einem Briefe ref? zuruͤck, den ſie aus dem Buſen zog und laͤchelnd„V ihrer Freundin uͤberreichte. V in.
„Nur mit Muͤhe konnte ich dieſes Briefchens da aus Antonio's Hand habhaft werden,“— ſagte uß
ſie mit munterem Tone.„Waͤre ich von unſerer alten, neugierigen Aebtiſſin dabei ertappt worden, ſeyn ſo haͤtte ich gewiß nie mehr an das Sprachgitter dnh 4 gehen duͤrfen. Weiſet ihn alſo ja nicht zuruͤck, nind


