Teil eines Werkes 
1. Th. (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſie in die prrider, ſah Anweſenheit m Schauer ſtuͤrzte in nieder; da abermals: e ſie umher, chte. Tiefe e, und die und gott⸗

lich in das

wachet licht⸗ bimmernden inreißender

, Ein weit

ſſ hes , welch

atterte/ cdelſteinen alt, auf de

ſerah

und

gleich ar ſlocht⸗ Almit

rie ihr ſt A himmliſch

ie Zunge 1

293

regen, ſtarrte ſie nach der Erſcheinung, eine Thraͤne der Verklaͤrung ſchwamm ihr im Auge, als Sera phine endlich mit himmliſchem Laͤcheln begann: Troͤſte Dich, Almira, bald werden wir Arm in Arm in jenen herrlichen Raͤumen ſchweben, wo uns kein Tod mehr trennen ſoll. Bereite Dich daher; ehe ſich der neunte Tag endet, biſt Du auf immer hinweg.

Laͤchelnd zerfloß die Erſcheinung nach dieſen Worten in Luft; wiederum floͤtete die Muſik ſanft verhallende Toͤne; die blendenden Strahlen erbleichten, und nach wenigen Minuten brannte die Lampe wie zuvor, waͤhrend die Harmonie im⸗ mer leiſer verklang.

Obgleich ſich Almira ſeit Seraphinens Tode nichts ſehnlicher wuͤnſchte, als der geliebten Freundin ſo ſchnell als moͤglich folgen zu koͤnnen, ſchauderte ſie jetzt doch maͤchtig zuſammen, als ſie auf ſo ſonderbare Weiſe vernahm, daß ſie die Welt mit all' ihren ungebuͤßten Fehlern und eitlen Wuͤn⸗ ſchen ſobald verlaſſen ſollte. Beinahe drei Monate, die ihr eben ſo viele Jahre ſchienen, hatte ſie in den duͤſtern Kloſtermauern verlebt, ohne einen Brief von ihrer Schweſter oder einen Beſuch von ihrem Vater, zu erhalten und wußte nicht einmal, ob ſich ſetzterer noch in Madrid befaͤnde. Jemehr ſie daher uͤber die Vorherſagung ihres Schickſales nach⸗