Teil eines Werkes 
1. Th. (1824)
Entstehung
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u ſpaͤt ein⸗ , aus dem u ſchluͤrfen, Gleichmuth n, der mit

rſchloß ſi haͤrte ihres n des Alta⸗

Fernan⸗

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ſo konnte ſie doch wenigſtens Vergnuͤgen und Un⸗ terhaltung gewaͤhren.

Hand in Hand durchſtrichen ſie daher gewoͤhn⸗ lich den Kloſtergarten mit einander; leider! war es aber ein Garten, in dem ſie bei jedem Schritte an das Bild des Todes erinnert wurden, oder wohl gar uͤber vermoderte Graͤber laͤngſt verſtorbener Schweſtern hinweg ſteigen mußten. Cypreſſen und Eichenbaͤume warfen ihren duͤſtern Schatten rings umher, keine bunde Blume vegetirte in dieſem

Heiligthume, kurz, wohin das Auge nur traf,

ſchien die Natur mit ewigem Trauern uͤber Todes⸗ gedanken zu bruͤten. Finſterniß verbreitendes Geſtripp rankte von allen Seiten empor, um den erquickenden Sonnenſtrahlen gleichſam den Eingang an einen Ort zu verwehren, wo mißverſtandene Froͤmmigkeit ihren Wohnſitz aufgeſchlagen hatte. So melancholiſch es aber auch im Garten aus ſah, ſo war er dem Innern des Kloſtergebaͤudes, wo ewige Nacht ihre duͤſteren Schatten verbreitete und bleiche abgezehrte Geſtalten in langen Gewaͤn dern mit ſchwarzen Schleiern und Guͤrteln gleich Bewohnern der Geiſterwelt unherwankten, den noch vorzuziehen. Mit Erſtaunen bemerkte Almira in Kurzem, daß ſelbſt an dieſem vorgeblichen Wohn⸗ ſitze der Seelenruhe, wo jede Stimme des Herzens