——
280
hatten, ihre verfehlte Wahl nun aber zu ſpaͤt ein⸗ ſahen, da es nur ſehr Wenigen gelang, aus dem Kelche wahrhaft religioͤſer Begeiſterung zu ſchluͤrfen, wodurch es ihnen moͤglich wurde, mit Gleichmuth' auf den froͤhlichen Weltgeiſt herabzuſehen, der mit ihrer Lebensweiſe ſo ſehr contraſtirte.
So oft es daher thunlich war, verſchloß ſich
Almira in ihre Zelle, beklagte die Haͤrte ihres Looſes, und ſtieß faſt taͤglich zu den Fuͤßen des Alta— res die ſehnlichſten Wuͤnſche aus, daß es Fernan⸗ den, oder doch wenigſtens dem Marquis gelingen
moͤchte, ſie zu befreien.
Selbſt die religioͤſen Uebungen gewaͤhrten ihr
bald nur mehr voruͤbergehende Erleichterung und
konnteu
vor der fuͤrchterlichſten
Schwermuth bewahren, bis ſie endlich von jener
unnatuͤrlichen Gleichguͤltigkeit fuͤr al
les um ſich her
ergriffen wurde, die mit dem Ekel verwandt iſt, der
aus Unmaͤßigkeit oder Ueberladung entſteht.
Erſt nach langem ſorgſamen Pruͤfen fand ſie un⸗
ter den Koſtgaͤngerinnen des Kloſters ein Maͤdchen, mit Namen Seraphine, das durch ſeine unſchul⸗ digen Geſpraͤche und munteren Anmerkungen ihre
Aufmerkſamkeit anzog.
Obgleich ihre ſechszehn Le—
bensjahre keine unbedingte Vertraulichkeit geſtatteten⸗
ſo konnt terhaltun
Hand lich den. aber ein das Bild gat uͤbe Schweſe Eichenba umher,
Helligth
ſchien d Adanken Biſtipy erquicken al einen Rumni G Oo
ſoh, ſo
o ewig
und blei dern mi Dewehn noch vor in Kar
ſie de


