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„daß ein junger ſchoͤner Mann mit reichlichen Ein⸗ kuͤnften dem Roſenkranze und Nonnenſchleier gewiß in jedem Falle vorzuziehen iſt. Hoffentlich wird Euch die Zeit davon wohl uͤberzeugen. Uebrigens, wenn es auch wirklich dahin kommen ſollte, ſo bleibt
Euch doch bis zum Aeußerſten eine Jahrlange
Bedenkzeit; und ich moͤchte faſt glauben, ſchoͤnes
Mauͤmchen, daß, da ſich in zwoͤlf Monaten weit groͤ
ßere Dinge ereignen koͤnnen, auch Ihr Euch eines Beſſeren beſinnen werdet.“
Kaum hatte er geendet, ſo trat Donna Bertha in das Zimmer, und fragte mit ſchalkhaftem Laͤcheln: Ob Almira noch immer darauf beſtehe, Nonne zu werden?
„Beinahe fuͤrchte ich, daß es ſo kommen wird,“— verſetzte Albert,—„ woferne Ihr ſie nicht uͤberreden koͤnnet, daß der Pallaſt eines jun— gen Edelmannes weit angenehmer als ein Kloſter ſey.“
Nach einigen aͤhnlichen Geſpraͤchen verließ der Marquis des Grafen Pallaſt, die Empfindungs⸗ gabe ſeines Freundes bewundernd, mittelſt welcher es ihm gelang, die ungebetenen Gaͤſte ſo lange entfernt zu halten. Kaum war er aber einige Mi⸗ nuten fort, als der Graf mit Don Padilla vom Spatziergange zuruͤck kam.
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