Teil eines Werkes 
1. Th. (1824)
Entstehung
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273 noch viel ernſter geworden; ſelbſt meine Schweſter zittert fuͤr ihr Leben, und Gott weiß, was in mei⸗ ner Abweſenheit noch mit ihr geſchehen wird.

So ſchwoͤre ich denn bei Allem, was mir hei⸗ lig iſt, ſchrie Albert rachegluͤhend,daß ich ſie mit meinem Leben beſchuͤtzen will! Erſt nach einer kleinen Pauſe, fuhr er, Almirens Hand ergreifend, mit gemaͤßigterem Tone fort:Oh laſſet Euch meinen Freund, Atonio de los Velos, eben ſo empfohlen ſeyn. Ein ei zziges Wort aus Eurem Munde, und er liegt mit Allem, was er beſitzt und vermag, zu Euren Fuͤßen.

Haltet ein, erwiederte Almir a, ſchmerz⸗ lich bewegt;welches Opfer wuͤrde ich nicht gern bringen, um ein groͤßeres zu vermeiden, doch Fer⸗ nando

Kann nie der Eurige werden, antwor⸗ tete der Marquis ſchnell,und gewiß koͤnnet Ihr die Hand eines Mannes, ſelbſt wenn er noch lebte, nicht wuͤnſchen, der kein Herz fuͤr Euch hat.

Oh ich weiß, rief ſie jetzt etwas empfind⸗ lich,daß mich Fernando ſtets mit Gleichguͤl⸗ igkeit behandelte, und ſehe nun nur zu deutlich, daß mir außer dem verhaßten Schleier nichts übrig bleibt!

Glaubt mir, ſagte der Marquis laͤchelnd,

I. Theil. 18