14
Neugierig wendete er ſich jetzt nach der Ge⸗ gend, aus der das Geſchrei ertoͤnte, und erblickte
den Tanzſaal in Flammen. Blitzesſchnell eilte er nach dem Saale, wo er ſaͤmmtliche Gaͤſte in der groͤßten Verwirrung fand. Mit unnennbarer Kraft riß er einen der Fenſterfluͤgel, der bis auf den Boden reichte, aus ſeinen Fugen und ſtuͤrzte in den Saal; fand die Gefahr aber nicht halb ſo groß, als er gedacht hatte. Gluͤcklich genug hatte die Flamme bloß einige hoͤlzerne Waͤnde nebſt ei— nem Theile des Florgitters ergriffen.
Kaum in den Saal gedrungen, war der Mar⸗ quis von Denia der erſte, der ihm in die Au— gen fiel, und unendlich uͤberraſcht durch die aber— malige Gegenwart ſeines Freundes, den er ſchon laͤngſt entfernt glaubte, wollte er ſich eben durch das Gedraͤnge zu ihm hinarbeiten, als er die ſchoͤne Fremde, die er noch vor Kurzem vergeblich im Garten geſucht hatte, auf einem Sopha ohn— maͤchtig hingeſtreckt ſah.
Mit Rieſenkraft draͤngte er ſich augenblicklich zu dem Maͤdchen, deren Sinne von dem heftigen Schrecken gaͤnzlich betaͤubt waren, und faßte ſie ſo ſchnell als moͤglich in die Arme, um mit der ſuͤßen Buͤrde freien Durchzug nach dem Andgan⸗
ge zu gewinnen. Leider! war es ihm aber un—
moͤgli nen. Zuſta Still endlie durch wund


