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ſcheinen ſah, und ſeine Lippen zuckten, als der Andere wenigſtens einen Theil ſeines Geldes zurückverlangte, ein Kapital, mit dem der Bankier jahrelang gearbeitet, mit dem er ſich zum reichen und angeſehenen Mann empor— gearbeitet.“
Die Geſpenſtergeſchichte ſchien für Herrn von Mar⸗ tini ſo beängſtigend zu werden, daß er langſam ſein Ta⸗ ſchentuch hervorzog, ſeine feuchte Stirne damit abwiſchte, um alsdann wieder mit halbgeſchloſſenen Augen wie vorher und mit feſt aufeinander gepreßten Lippen nur etwas ſchwerer athmend den aufmerkſamen Zuhörer zu machen.
„Der Bankier,“ fuhr die alte Frau in ruhigem Tone fort,„obgleich er den Anderen ſehr wohl erkannt, ver⸗ langte ſeinen Schuldſchein vorgelegt zu erhalten, was man ſehr begreiflich finden wird, ein Verlangen, welches der Andere aber eben ſo begreiflicher Weiſe nicht erfüllen konnte. Soweit wäre Alles in Ordnung geweſen, und der Bankier, der, wie ich oben ſagte, ſeinen Klienten er⸗ kannte, zahlte ihm ohne Widerſtreben eine bedeutende Summe aus, um ihn der Armuth zu entreißen und in Beſitz ſeines Schuldſcheins zu kommen— ich wollte ſa⸗ gen,“ verbeſſerte ſich die alte Frau mit einem eigenthüm⸗ lichen Lächeln,„ſo hätte er handeln können, aber ſtatt deſſen wußte er eine gewiſſe grüne Brieftaſche an ſich zu


