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vornehmen Würde und erwiederte in ruhigem Tone— „gewiſſe Dinge, Herr von Martini, ſind leicht zu ar⸗ rangiren, wenn Verhältniſſe ſo trefflich vorgearbeitet haben.“
„Ich möchte Sie gerne nicht verſtehen, Madame.“
„Und doch möchte ich bitten, Herr von Martini, mir zu dem Verſtändniſſe eine Viertelſtunde gönnen zu wollen— wenn auch nicht gerade hier in dieſem Zimmer.“
„Und nachher?“ entgegnete er aufbrauſend.
„Werde ich mich mit keinem Worte mehr entſchuldi⸗ gen, wenn Sie es nochmals für nothwendig finden ſoll— ten, meine Geſchicklichkeit im Arrangiren gewiſſer Dinge zu beloben.“
Herr von Martini warf einen langen, finſteren Blick auf die Perſonen, die jetzt ſtumm am Tiſche ſtanden, und man ſah an dem Zucken ſeiner Mundwinkel, wie gewaltig er ſich bezwang, nicht heftig zu werden; doch er beſiegte ſich ſelbſt und entgegnete der alten Frau:„Sie wollen in Räthſel umwandeln, was doch leider ſo klar vor mir liegt— doch gleichviel, ſo wenig ich Ihrer Geſchicklichkeit Lob ſpenden werde, ſo wenig wird irgend etwas im Stande ſein, meine gefaßten Entſchlüſſe zu erſchüttern und mir verwehren, zu ſtrafen, wo ich das Recht dazu habe.— Was Sie betrifft, Herr Fontenay,“ fuhr er in


