Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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Anna hatte keine Entſchuldigung annehmen wollen, daß der junge Fontenay heute ſo abſichtlich und bösartig den Wintergarten und auch ſie vermieden, und erſt als Anatole mit lebhaften Farben die letzten Tage ausmalte, die er ſo ganz, ganz allein verbracht, und als er darin ſeine Sehnſucht durchſchimmern ließ, verzieh ſie ihm voll kommen und ganz rückhaltlos, wobei ſie ihren Kopf ſo innig an ſeine Schultern ſchmiegte, daß Frau Fichtner nicht anders konnte, als erſchrocken an die Zimmerdecke emporzublicken und dann nach der Stubenthüre, die wer beſchreibt ihr Entſetzen, weit geöffnet war und unter welcher Herr von Martini ſtand, einen Unheil verkün⸗ denden Ausdruck auf ſeinem finſter zuſammengezogenen Geſichte.

Wer in dieſem Augenblicke eine Maus geweſen wäre war doch ſelbſt Madame Reveillot, die nicht leicht aus der Faſſung zu bringen war, im erſten Augenblick ſo überraſcht, daß ſie ein paar Sekunden brauchte, ehe ſie im Stande war, ſich zu erheben und dem Eintretenden entgegen zu gehen.

Ich mache Ihnen mein Kompliment, ſagte Herr von Martini in einem ſeltſamen Toneüber Ihre Ge⸗ ſchicklichkit, gewiſſe Dinge zu arrangiren.

Die alte Frau zuckte ein wenig zuſammen, doch er⸗ hob ſie ſich gleich darauf wieder mit der ihr angebornen