„Das iſt nicht zu läugnen,“ entgegnete die alte Frau mit einem ſtolzen Aufleuchten ihrer Augen, nachdem ſie ihren Enkel von oben bis unten betrachtet.
„Ah, und wie mich das freuen würde, wenn Du mir das Haus zeigteſt, wo Du gelebt— wirſt Du es wieder finden? Lag es in der Nähe der Kirche oder viel⸗ leicht am Marktplatze?“
„Nein, nein,“ erwiederte Madame Reveillot, mit ge⸗ falteten Händen vor ſich niederblickend,„es lag eine kleine Viertelſtunde vor der Stadt.“
„Alſo ein Bauernhof?— Auch gut.“
„Es lag auf einer kleinen Anhöhe, umgeben von ur⸗ alten ſchönen Bäumen.“
„Prächtig, ich liebe die alten Bäume und die ſchönen Ausſichten— man hat doch eine ſchöne Ausſicht von dort oben?“
„Gewiß, eine ſehr ſchöne Ausſicht.“
„Siehſt Du, liebe Großmutter, mein Plan iſt ge⸗ macht; wir kommen dorthin— ich habe mir natürlich inzwiſchen viel Geld erworben, wir bauen ſtatt des kleinen Bauernhauſes ein hübſches Haus mitten zwiſchen die alten Bäume, von denen mir keiner verletzt werden darf, und führen da oben ein Leben wie Gott in Frankreich—— Doch jetzt,“ fuhr er lachend fort, nachdem er auf ſeine Uhr geblickt,„iſt die Zeit verfloſſen, in der es mir ver⸗
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