Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Schwur die Verſicherung gebe, daß ich bereits liebe, ſo wird er nicht weiter in mich dringen; doch habe ich auch das Andere überlegt und handle gewiß nicht leichtſinnig und ohne Vorbedacht ich glaube, Sie haben recht, wenn ich Ihren Namen nicht nenne, und es wäre mir ein ſüßes Gefühl, in dem Falle für Sie leiden zu können.

Das nicht, Anna ah, Sie haben mich vollkom⸗

men mißverſtanden.

Nein, nein, mein Freund, ich fühle Sie haben ich habe mir daſſelbe ſchon geſagt und darüber gedacht und geträumt heute Morgen noch lange, lange in der Laube unter meinen Palmen. Ach, warum iſt Alles das künſtlich gemacht, wie ſo Vieles in unſerem Leben warum, fuhr ſie nach einem ſchwärmeriſchen

es, wie recht

Blicke fort,wohnen wir in einem ſo kalten, proſaiſchen Klima, daß wir uns Wälder von duftenden Orangen und zierlichen Palmen nur ſchaffen können, indem wir ſie mit Glaswänden umziehen und von der äußeren kalten, un⸗ freundlichen Luft abſperren, warum ſind es nicht wirk liche tropiſche Waldungen, welche meine Laube umgeben, und die ſich ausdehnen in üppiger Pracht und Herrlichkeit bis an das Geſtade des blauen unendlichen Meeres? Ach, Anatole, ich las in den letzten Tagen ein wunder⸗

bares, ein herrliches Buch, das auch Sie gewiß kennen.