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aber bin ich glücklich und weiß, was ich zu thun habe: ich werde die nächſte Gelegenheit ergreifen, um vor mei⸗ nen Vater hinzutreten und ihm zu ſagen, daß ich neulich zu überraſcht geweſen ſei, um ſo zu erwiedern, wie ich eigentlich gewollt, aber heute hätte ich die Kraft dazu, und dann verſichere ich ihn, wie falſch ſein Grund ge⸗ weſen, da mein Herz nicht mehr frei ſei.— Er wird darüber erſtaunt ſein, er wird ſeinen Zorn nicht verber⸗ gen, er wird mich hart anfahren und mir befehlen, den zu nennen, den ich liebe.— Daß ich das aber nicht thun werde, darauf können Sie ſich verlaſſen, Anatole, wenigſtens ſo lange nicht, als ich nicht mit Gewalt zu einem Bekenntniß gezwungen werde.“
„Dann aber?“
„Dann werde ich unſere Liebe geſtehen— wir wer⸗ den zuſammen leiden und ſpäter vielleicht glücklich ſein, wenn es das Schickſal will.“
Er ſchaute ſie an, gerade nicht betroffen, auch nicht zu ernſt, aber doch mit einer nachdenklichen Miene; gerne hätte er ihr eine beiſtimmende Antwort gegeben, wie ſie aus ſeinem Herzen kam, und doch war er gewiſſermaßen froh darüber, daß ſie ihn nicht zu Worte kommen ließ, ſondern lebhaft fortfuhr:„Vielleicht, wenn ich meinen Vater alles Ernſtes verſichere, daß mein Herz nicht mehr
frei iſt, ſo läßt er von ſeinen Planen.“


