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meine
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geſtehen, daß ich Dich liebe, da ich doch fühle, daß es
die Wahrheit iſt eine ſchöne, aber dabei ernſte Wahr⸗
heit, ich wünſchte, Alle könnten das hören, welche be⸗
haupten, mein Herz ſei noch frei.“
Wenn er vorhin geſagt, daß es ihm ſchwindle, ſo
war das vollkommen richtig: er mußte ſeine Blicke feſt
auf ihr heiter lächelndes Geſicht richten und ſich Mühe
geben, um ihre Geſtalt, um den Divan, auf welchem ſie
ſaß, um die Wände des Gemachs, kurz Alles um ihn
her nicht einen tollen Rundtanz beginnen zu laſſen
dieſen Ausgang der Unterredung hatte er nicht erwartet,
und wenn auch ſein Herz ſtürmiſch und glücklich klopfte,
ſo fürchtete er doch, plötzlich aus einer Betäubung zu erwachen und vielleicht mit einem herzlichen Lachen ver⸗
abſchiedet zu werden.
Dieſes war aber nicht der Fall, vielmehr blickte ihn das junge Mädchen ein wenig ernſt, ja ſchmollend an und lehnte ſich in den Divan zurück, während ſie ſprach:
„Und Sie ſagen nicht einmal, Anatole, ob meine Worte
Sie glücklich oder unglücklich gemacht?— Worte, die mir nicht ſo leicht geworden ſind, als Sie es ſich vielleicht vorſtellen mögen Worte, die vielleicht Jahre lang in mir verſchloſſen geblieben wären, die ich vielleicht niemals ausgeſprochen hätte, ohne jenen ernſten Vorfall, die
ſie wahr ſind
ich Sie aber jetzt vernehmen ließ, weil
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