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ihre Augen mit der kleinen Hand verdeckte—„über
Wichtiges möchte ich mit Ihnen reden, mir Ihren Rath erbitten— kommen Sie— ſetzen Sie ſich zu mir.“
Sie ging an den Divan und warf ſich in eine Ecke deſſelben; Anatole nahm einen Stuhl und ſetzte ſich ihr gegenüber.
Er wagte es eigentlich jetzt erſt, ſie anzuſehen; ach, wie ſie heute ſo blaß war und d dadurch noch ſchöner, we— nigſtens in ſeinen Augen— war es doch Kummer, der aus ihren Augen ſprach, der ihr Herz bedrückte und den ſie ihm veüuteie vielleicht im Begriffe war Gedanke, der
— ein ihn kaum aufathmen ließ vor unbeſchreib⸗ licher Seligkeit, denn er fühlte, ohne es ſich in deutlichen Gedanken klar machen zu können, daß ſchon ihre Abſicht, ihn zum Vertrauten zu nehmen, ein Schritt gegen ihn war, deſſen Folgen er ſich indeſſen nicht auszumalen ver⸗ mochte, da er zu ſehr mit dem Glücke des gegenwärtigen Augenblicks beſchäftigt war und da er ja wußte, daß Anna verlobt ſei.
„Sie haben noch gar nichts geſagt,“ ſprach ſie nach einer Pauſe,„ob es Sie freut, daß ich mit Ihnen über ernſte Dinge reden, Sie um Rath fragen will?“
„Darf ich Ihnen wohl erwiedern, daß mich das un— endlich glücklich macht und daß ich ſtolz ſein werde, wenn es
mir vielleicht gelänge, Ihnen einen guten Rath zu geben?“


