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ſo ausdrücke, daß Du mich verſtehſt— ſie iſt ſo gut, ſo mild, ſo lieb— ſie iſt der Schutzgeiſt des Hauſes— und wenn man das finſtere Geſicht des Herrn von Mar⸗ tini anſchaut, ſeine abſtoßende Art, über Alles zu verhan⸗ deln, ſo kann ich Dir nicht ſagen, wie wunderbar man ſich darauf berührt fühlt, wenn man Fräulein Anna ſieht, wenn man ein freundliches Wort aus ihrem Munde hört — und ich ſpreche und denke nicht allein ſo— gewiß nicht— ſogar der alte Buchhalter, und wenn er einmal hartnäckig zum Fenſter hinausſchaut mit aufgehobener Fe⸗ der, ja ich möchte ſagen, eine Zahl nicht beendigend, die er angefangen, ſo kann man ſicher ſein, daß ſich Fräulein Anna im Garten befindet und daß ſie ihm von Weitem freundlich zunickt.— Aber warum ſiehſt Du mich ſo erſtaunt und ungläubig an, Großmutter?— Haſt Du nicht ſelbſt ſchon Aehnliches geſagt? Haſt Du nicht öfter, wenn Du von dort hieher zurückkehrteſt, ausgerufen: O, das Mädchen iſt ein guter Engel!—— Haſt Du's nicht?“
„Allerdings habe ich das, und wenn Du es von Fräulein Anna von Martini in demſelben Sinne ſagſt, wie ich, ſo finde ich es ganz begreiflich————“
Anatole erhob ſich unter irgend einem Vorwande raſch vom Tiſche, an welchem Beide ihr ſpärliches Nachteſſen
eingenommen, und ging auf ſein Zimmer, ohne die Pa⸗


