Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Nebentiſch, und das Merkwürdigſte dabei war, daß e einen Ton gab, als ſie den Teller niederſetzte, was mich wunderte, denn ſo viel ich gehört hatte, macht Alles, was die Geſpenſter thun, kein Geräuſch. Hierauf drehte ſich die Frau wieder zu mir, ſtellte ſich gerade vor mich an den Zuber und fing an zu waſchen, wobei ſie mich bald mit einem traurigen Blicke anſah, leiſe ſeufzte und dann nach ihrem Teller mit dem Wein und dem Kuchen ſchaute. Da ich ſah, daß ſie mir nichts zu leid that, faßte ich Muth und nahm meine Arbeit wieder auf und ſo wuſchen wir darauf los, das Geſpenſt und ich, viel⸗ leicht eine Stunde lang, dann richtete es ſich auf, zog langſam ſeinen Aermel wieder herab, nahm vom Neben⸗ tiſch ſeinen Teller und trat vor mich hin, wobei es mich mit einem recht kläglichen Blicke anſchaute. Geh' mit Gott, ſagte ich halblaut, und wie ich das geſagt oder gedacht, ſo ſchlug es ein Uhr, und da verſchwand es mit einem langen, langen Seufzer ich aber hatte mir doch zu viel Stärke zugetraut, daß ich mit dem Geiſt an einem Zuber gewaſchen, denn als ſie nun fort war und Alles vorbei, da fiel ich um wie ein Stück Holz, und als ich wieder zu mir ſelbſt kam, dämmerte bereits der Morgen.

A a aah, Liſe Sie hatten geſchlafen und geträumt.

Hatte ſich'was mit Schlafen, erwiederte die alte