Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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in meinem Leben nicht vergeſſen. Wie es kam, kann

ich eigentlich nicht ſagen, es kam nicht gegangen, es kam nicht geſchlichen, es muß ſo hereingeweht ſein wie vom Wind, und als ich zufällig einmal aufſchaute, um mir mit dem aufgekrämpelten Aermel die Naſe zu wiſchen, da ſtand es vor mir keine zwei Schritte entfernt und ſchaute mich an.

Und was denn, Liſe.

Eine alte Frau in einem altmodiſchen Kleide, wie man es auf Bildern ſieht, und eine weiße Haube hatte ſie auf mit einem weißen Strich und weißen Bändern, aber ihr Geſicht war noch weißer ſelbſt die Lippen, die gingen ein wenig in's Blaue, aber die Augen o die werde ich nie vergeſſen, und wenn es jetzt noch d dunkel um mich iſt und mir die Geſchichte einfällt, da ſehe ich nichts wie die zwei leuchtenden Augen.

Weiter Liſe, weiter! nimm einen Schluck Punſch, der wird Dir wohlthun.

In der Hand hatte die Frau einen Teller, auf dem ſtand ein uraltes Gläschen mit Wein und daneben lag ein Stückchen Kuchen. Ich mußte mich an dem Waſch⸗ zuber halten, um nicht umzufallen, denn die Kniee knickten mir ein; ich dachte mir ſchon, jetzt geht's an's Halsum⸗ drehen, aber das Geſpenſt that mir nichts, es blickte mich

eine Zeitlang an, dann ſetzte es den Teller auf den

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