Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Magd in einigermaßen entrüſtetem Tone,da war von keinem Traume die Rede, junger Herr, denn was ich ge⸗ ſehen, das ſahen vor mir ſchon ſehr viele Mädchen und verließen den Dienſt nach der erſten Waſch, wie ich auch, und das war dummo ſo ſehr dumm, denn ich hätte das⸗arme Geſpenſt ebenſo gut erlöſen können, wie die⸗ jenige, welche nach mir kam, und die es vollbrachte, da ſie couragirter war.

Und wie machte ſie das?

Nun als das Geſpenſt bei ihr am Zuber wuſch und immer nach dem Teller hinüberſchielte, dachte jene, was kann es mir ſchaden, wenn ich den Kuchen und den Wein verſuche und da ſie und da trank ſie und da lachte das Geſpenſt hell auf und da ſchlug es ein Uhr und da ſtand das Mädchen ebenſo wie ich allein in dem Ge⸗ wölbe; aber auf dem Tiſche, wo der Teller geſtanden, lag ein Haufen Goldſtücke.

Ja, da iſt es allerdings ſchade, daß Du nicht klüger warſt, Liſe.

Was wollen Sie, Herr Anatole, erwiederte die alte Magd achſelzuckendwenn man Unglück haben ſoll, zerbricht man den Finger im Reisbrei, und wenn es Suppe regnet, hat man gewiß keinen Löffel bei ſich, aber das Geſpenſt war von da an erlöst und meine Geſchichte

iſt aus.