Dame; ſie ſtarb bald nachher bei der Geburt ihrer Tochter Anna und hinterließ dieſem Kinde jenen ganzen Schatz von guten Eigenſchaften.“
„O ſie iſt ſchön und gut wie ein Engel,“ rief Ana⸗ tole begeiſtert,„ſie iſt der gute Stern des Hauſes und wird nicht nur ſo angeſehen von den leicht erregbaren Gemüthern, wie ich bin, von Glutköpfen wie der meinige, ſondern auch von alten, geſetzten Männern. Hat doch Fräulein Anna ſogar unſeren erſten Buchhalter einmal zu einer witzigen Bemerkung veranlaßt, als er an einem nebelhaften Herbſttage die junge Dame im Garten ge⸗ wahrte und in ſich hineinbrummte, ‚na Gott ſei Dank, daß heute wenigſtens unſere Sonne ſcheint.“
Die alte Liſe hatte die Suppenſchüſſel mit dem Punſche auf den Tiſch geſetzt, und da ſie ſich ſchon eine Bemerkung erlauben durfte, ſo ſagte ſie, an das Ge⸗ ſpräch anknüpfend,„Fräulein Anna iſt viel zu gut für dieſe ſchlechte Welt, und wie gut ſie iſt, weiß ich am Allerbeſten— iſt doch meiner Schweſter Tochter ſchon drei Jahre bei ihr und wenn die von ihr ſpricht, ſo hebt ſie in einem fort die Hände in die Höhe.“
„Louiſon, das iſt brav von Deiner Nichte,“ rief Anatole,„dafür bekommſt Du auch ein Glas Punſch, und da wir bei dem erſten, welches wir trinken, gerade 3 Prinzipals ge⸗
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zufälliger Weiſe über das Haus meine
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