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Einen ſei dem Hauſe eine bedeutende Erbſchaft zugefallen, nach den Andern ein großer Lotteriegewinnſt, wieder An⸗ dere erzählen, ſie hätten einen Schatz gefunden, denn da⸗ mals wurde das jetzige Wohnhaus gebaut; auch unheim⸗ lichere Geſchichten gingen wohl von Mund zu Mund, ſo daß der jetzige Chef des Hauſes, damals noch ein junger Mann, in Paris von einem verſchwenderiſchen Grafen oder Marquis, ungeheure Summen gewonnen und dieſen alsdann nach einem Wortwechſel im Duell erſchoſſen. An Gläubigen für alle dieſe Geſchichten fehlte es allerdings nicht, ſowie auch an Leuten mit lebhafter Phantaſie, welche ſolche Gerüchte auf ihre Art weiter ausſpannen, denn mein Vater erinnerte ſich noch ganz genau, wie man vor langen Jahren erzählt habe, jener Marquis oder Graf, der in Paris im Zweikampf gefallen, ſei dem Herrn von Martini in einer Nacht, als er allein in ſeinem Kabinette geſeſſen, erſchienen, und ſeit jener Zeit habe der Bankier nie mehr gelacht und ſein Auge jenen ſtarren, feſten, unheimlichen Ausdruck angenommen.“
„Seit wann er zu lachen aufgehört,“ meinte Anatole, „kann ich für meine Perſon nicht ſagen, wohl aber, daß ich ihn nie habe lachen ſehen.“
„Jener Gerede erinnere ich mich auch noch ganz ge⸗ nau,“ ſagte Madame Reveillot,„damals lebte Frau von
Martini noch, eine gute, liebenswürdige und ſchöne
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