Teil eines Werkes 
7./8. Th. (1844)
Entstehung
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beſchönigte ſeine Weigerung, zu zahlen, mit der Angabe, er habe keinen Avisbrief erhalten. Im Grunde aber hielt er den Credit⸗ brief für falſch. Er theilte ſofort ſeinen Verdacht den Herren Engler u. Comp. mit, welche augenblicklich die nöthigen Schritte thaten, um Perry verhaften zu laſſen. Er wurde auch wirklich in Geſellſchaft der Frau Pipe am Sonnabend früh, den 25. April, am Bord des Dampfbootes verhaftet, das eben nach London ab⸗ gehen wollte. Den Tag vorher hatte Alerander Graham bei einem Bankier in Aachen eine Summe von 3500 Fres. erhoben.

Die Sache machte in den Zeitungen großen Lärm, und die Schuldigen, die auf dieſem Wege bei Zeiten benachrichtigt wurden, konnten entkommen, ohne daß es möglich geweſen wäre, ſie zu verhaften. Nur Perry und die Frau Pipe's wurden deshalb vor Gericht geſtellt und auf beſtimmte Zeit zu Zwangsarbeit verurtheilt. Aus den Geſtändniſſen, die ſie machten, ſo wie aus den Briefen de Bourbel' und de Caſtel's, welche die franzöſiſche Polizei in Beſchlag nahm, konnte man das ganze Complott erkennen, das den verſchiedenen Häuſern 267,500 Franes koſtete, und das, ohne die glückliche Ungeſchicklichkeit Perry's, 25 Mill. hätte koſten können, denn auf ſo hoch beliefen ſich die von Bourbel und Cunningham Graham angefertigten falſchen Papiere. 1 8 Dr. Diezmann.