Taſche ſich das Tuch befand, auf einen Stuhl am Bett legte. Ehe ich zu Bette ging, ging ich in dem Zimmer auf und ab, und als ich an dem Stuhle vorbeikam, nahm ich den Rock weg und warf ihn auf das Bett; dann ſchickte ich mich an, mich niederzu⸗ legen. Ich beklagte mich über die Kälte, ſagte, man möge mir meinen Mantel geben, und bat, daß man das Feuer beſſer unter⸗ halte. Dabei breitete ich meinen Mantel auf das Bett und auf den Rock, den ich darauf geworfen, wobei ich das Taſchentuch aus der Taſche zog. Ich beklagte mich von Neuem über Froſt, um einen Vorwand zu haben, das Feuer anzuſchüren. Einer meiner Wächter ſtand an dem Kamine, mit dem Rücken nach dem Feuer zu. Ich ſetzte mich auf eine hölzerne Bank neben ihn. Zwei andere meiner Begleiter wachten ebenfalls, einer aber hatte ſo viel getrunken, daß er unwillkürlich auf dem Stuhle nickte. Ich benutzte den Augenblick, als der dritte wegſah, um das Taſchen⸗ tuch, das ich in meine Beinkleider geſteckt hatte, zu nehmen, in das Feuer zu werfen und ein großes Stück Holz darauf zu legen. Es war in einem Augenblicke verbrannt.
Später, als das Taſchentuch ſich nirgends fand, ließ Beauchamp ſeine Wächter lange und überall ſuchen, um auch die ſtärkſte Ge⸗ duld zu ermüden, und endlich beſchuldigte er ſie, dieſes Tuch ver⸗ nichtet zu haben, weil es ein Beweis ſeiner Unſchuld ſein könnte.
Im Anfange ging Alles, wie er vorhergeſehen hatte. Die De⸗ mokraten ſchrieen, die Ermordung Sharp's ſei eine politiſche Rache, der Oberſt ſei das Opfer ſeiner Hingebung für das Intereſſe des Volkes geworden. Die Familie des Oberſten, beſonders ſein Bruder, theilte dieſe Meinung nicht, aber die Eitelkeit beſiegte in ihnen ſelbſt die Rachſucht, und ſie ließen deshalb lieber glauben, das Haupt der Familie ſei als Opfer einer heiligen Sache gefallen, als zu ge⸗ ſtehen, daß er die Strafe für ein gemeines Verbrechen erlitten habe.
Die Whigs wieſen indeß die Beſchuldigung zurück, welche ihre


