Teil eines Werkes 
7./8. Th. (1844)
Entstehung
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Er brach mit ſeinen Begleitern auf. Dieſe hatten das Taſchen⸗ tuch bei ſich, welches Beauchamp in dem Gaſthauſe zu Frankfort vergeſſen, aber ſie zeigten es ihm erſt unterwegs, indem ſie ihm ſagten, man habe daſſelbe vor der Thüre des Oberſten Sharp ge⸗ funden. Dieſe Ungenauigkeit überraſchte Beauchamp; noch mehr aber wunderte er ſich, als er erfuhr, die Familie Sharp und das Gericht von Kentucky würden Beweiſe gegen den Mörder liefern, und der Beſitzer ſeines Taſchentuches habe geſchworen, daſſelbe vor der Treppe des Oberſten Sharp gefunden zu haben.

Da das Taſchentuch wirklich das meinige war, ſagte er, ſo erkannte ich, wie gefährlich es für mich ſein würde, wenn meine Nachbarn daſſelbe für das meinige erkennen ſollten, zumal nach dem falſchen Schwure desjenigen, welcher es dem Gerichte über⸗ geben hatte. Ich dachte deshalb über ein Mittel nach, in Beſitz dieſes Tuches zu kommen. Meine Begleiter tranken gern. Am zweiten Tage der Reiſe blieben wir in einem Gaſthauſe, um da die Nacht zuzubringen. Wir aßen zu Abend; dann ſprach man von dem Schlafengehen. In dem Zimmer befanden ſich nur zwei Betten, eines für mich, das andere für die meiner Wächter, die ruhen ſollten, während die andern wachten. Ich unterhielt an dieſem Abend die Leute mit einer Menge Anekdoten und Scherze, damit ſie ſpäter, aber dann deſto ſchneller und tiefer ſchliefen. Nach dem Eſſen hatte ich ſie aufgefordert, mir jenes Taſchentuch zu zeigen. Sie gaben es mir, und ich dankte laut dem Himmel, daß dieſes wichtige Stück gefunden worden ſei. Ich ſagte, dieſes Taſchentuch würde mich retten, weil es auf die Spur des wahren Mörders leiten könnte, und ich erſuchte daher die Männer, indem ich es zurückgab, daſſelbe ja recht wohl zu verwahren. Ich gab Acht, welcher es nahm und einſteckte. Gegen dieſen war ich höchſt zuvorkommend, und da er erſt der Dritte war, der ſchlafen ſollte, ſo forderte ich ihn auf, vorher mein Bett mit mir zu theilen. Er nahm dies willig an, und ich ſah, wie er ſeinen Rock, in deſſen