Teil eines Werkes 
7./8. Th. (1844)
Entstehung
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Großer Gott! rief er mit Schrecken,er iſt es! Bei dem Verſuche, ſeinen Arm aus meinen Händen loszu⸗ machen, ſiel er auf die Kniee. Ich ließ ſeinen Arm los, faßte ihn an der Kehle und ſagte, während ich ihm das Meſſer in das Herz ſtieß:

Stirb, Elender!

In dem Augenblicke, als ich die Waffe zurückzog, richtete er ſich wieder auf die Kniee auf, ſuchte mich mit ſeinen Armen zu umſchlingen und ſagte:

Gnade, Herr Beauchamp.

Ich ſchlug ihn mit der linken Hand in das Geſicht und er ſank der ganzen Länge nach an den Boden. Da ich Licht kommen ſah, ſo entfernte ich mich einige Schritte und legte meine Maske wieder vor. Dann kehrte ich wieder an die Thüre zurück, um zu hören, ob er noch reden könnte. Seine Frau fragte ihn in Thränen, aber er antwortete ihr nicht. Bald kam auch der Dr. Sharp, ſein Bruder, und er rief ſogleich:

Großer Gott! das hat Beauchamp gethan; ich habe es immer erwartet.

Die ganze Stadt kam bald in Aufruhr und das Haus füllte ſtch mit Menſchen. Ich blieb in der Nähe, um zu hören, was man ſagte. Ich ging ſelbſt ſo nahe an das Haus, um durch ein Fenſter hineinſehen zu können; Miſtreß Sharp bemerkte mich und rief den Anweſenden zu, ſie habe eben den Mörder geſehen. Man fing an, mich zu verfolgen; aber ich brachte ſie bald auf falſche Spur, ging längs des Fluſſes hinunter, zog meine gewöhnlichen Kleidungsſtücke wieder an, packte meinen Negeranzug mit dem blutigen Meſſer zuſammen, band einen Stein daran und warf Alles in das Waſſer. Als ich wieder in die Stadt kam, ging ich von Neuem an dem Hauſe des Oberſten Sharp vorüber, um zu hören, was man darin ſpreche. Aber es war Alles wieder ſtill geworden. Ich kehrte nun in mein Gaſthaus zurück, zog da meine