Teil eines Werkes 
7./8. Th. (1844)
Entstehung
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Der ärgſte Schuft von der Welt! rief er aus,aber ich hätte mir's doch denken können.

Aber er ſah doch ſo ſanft und gut aus? ſagte die Wirthin.

Ein vollendeter Böſewicht. Wollt Ihr wiſſen, wie er heißt? es war der Marquis von Saint Maixent.

Der Marquis von Saint Mairent! ſchrieen Alle mit Entſetzen.

Ja, ganz gewiß, ſagte der Profoß,der Marquis von Saint Mairent, der faſt ſo gut als überführt iſt der Falſchmünzerei und Zauberei, überführt des Verbrechens der Blutſchande...

O gerechter Himmel!

Ueberführt, ſeine Frau erdroſſelt zu haben, um eine Frau zu heirathen, deren Mann er vorher erdolchen wollte.

Guter Gott! ſchrieen die Leute und ſchlugen Alle ein Kreuz.

Ja, ſeht Ihr, Ihr guten Leutchen? rief der Profoß wüthend, was für ein Vogel den Händen der Polizei entwiſcht iſt!

Die Wirthstochter verließ das Zimmer, denn ihr war, als müſſe ſie in Ohnmacht ſinken.

Nun, ſagte der Wirth,haben Sie gar keine Hoffnung mehr, ihn wieder zu bekommen?

Wenn er den Weg nach dem Bourbonnaisſſchen eingeſchlagen hat, ſo iſt nichts mehr für uns zu machen; denn in jener Ge⸗ gend wohnen Edelleute von ſeiner Familie, die ihn ſchwerlich wür⸗ den fahren laſſen.

Der Flüchtling war in der That niemand Anderes, als der Marquis von Saint Maixent, den man aller der gräßlichen Ver⸗ brechen angeklagt, welche der Profoß genannt hatte, und der ſich durch ſeine kühne Flucht in den Stand geſetzt ſah, wieder einen thätigen Antheil zu nehmen an den Ereigniſſen, welche wir zu er⸗ zählen gedenken.

Vierzehn Tage nach der beſchriebenen Begebenheit zog ein Rei⸗ ter an dem Gitter des Schloſſes Saint Géran vor den Thoren von Moulins heftig die Glocke; es war ſchon ſpät, und die Leute über⸗