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nachdem er ihn erſchlagen hat, auch noch plündert, braucht man
nur anzuführen, um es einzuſehen: da mithin Eugen Aram's
Anklage gegen ſeine Frau nicht haltbar iſt, hat er durch dieſe 4 elende Verleumdung außer dem Morde eine doppelte Schmach auf ſein Andenken gehäuft.
Trotz dieſer Thatſachen und der Schlüſſe, die jeder denkende Leſer daraus unvermeidlich ziehen muß, hat man doch für gut gefunden, Eugen Aram zum Helden eines mit Begierde geleſenen Romans zu machen; ja man hat es verſucht, den gerechten Ab⸗ ſcheu vor einem Menſchen, wie Aram, in ein ſentimentales Mit⸗ leid mit einem ſanften Gelehrten zu verwandeln, der aus philo⸗ ſophiſchen Grundſätzen ſeinen Freund erſchlägt und ſich ſein Eigen⸗ thum zueignet, bloß wiſſenſchaftlicher Zwecke wegen und um die intellectuellen Fortſchritte der Welt zu befördern*).
*) Ein in moraliſcher Beziehung ſehr ſtrenges, aber wie uns ſcheint, gerechtes Urtheil über den in anderer Rückſicht ausgezeich⸗ neten Roman, Eugen Aram, des berühmten Bulwer.
Anmerk. des Ueberſ.
ſeiner Gattenehre gekränkter Mann den Verführer ſeiner Frau,


