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umſtändlich zu geſtehen, das Ganze an das Tageslicht kommen würde; indeſſen verhinderte er jede weitere Enthüllung, indem er den Verſuch machte, ſich das Leben zu nehmen. Als man ihn, während er auf ſeinem Lager lag, rief, um ihm die Ketten ab⸗ zunehmen, weigerte er ſich, dies geſchehen zu laſſen, indem er ſehr ſchwach wäre. Da entdeckte man, daß er ſich am Arme eine ſchwere Wunde beigebracht hatte, aus welcher das Blut in Strö⸗ men floß. Er hatte nämlich früher ein Raſirmeſſer in dem Armen⸗ ſünderkerker zu verbergen gewußt. Durch ſchnelle Hülfe wurde er jedoch wieder zu ſich gebracht und, obſchon durch den Blutverluſt außerſt geſchwächt, nach dem Galgen von York gefahren. Als er dort angekommen war, fragte man ihn, ob er noch etwas zu ſagen habe; er aber antwortete.„Nein!“ Dann wurde er hin gerichtet und nach dem Knaresboroughwalde geſchafft, um dort, dem Urtheile gemäß, in Ketten aufgehangen zu werden.
Daß Clark von Eugen Aram ermordet wurde, iſt außer allem Zweifel, da wir ſein Geſtändniß beſitzen; ob er aber den Mord aus dem Grunde, den er ſelbſt anführte, begangen habe, kann mit Recht ſehr bezweifelt werden. Die ängſtliche Sorge Aller, ſelbſt der laſterhafteſten Menſchen, ein nicht gar zu ſchwarzes An⸗ gedenken zu hinterlaſſen, mag ihn veranlaßt haben, ſeinem Ver⸗ brechen jenen lindernden Beweggrund unterzuſchieben. Ob das Begehen eines Mordes durch ein Unrecht, wie Aram es erlitten zu haben vorgab, gerechtfertigt werden kann, bleibe der Entſchei⸗ dung der Caſuiſten überlaſſen; das aber iſt gewiß, daß dieſe ſchreck⸗ liche That durch einen vorſätzlichen und ſchändlichen Angriff auf Tugend und guten Ruf einer ſchuldloſen und arbeitſamen Frau, die er ſtets mit der abſcheulichſten Barbarei behandelt hatte, nicht entſchuldigt werden kann. Daß Eugen Aram mit Houſeman und Clark bei ihrer Betrügerei in Knaresborough verbündet war, un⸗ terliegt keinem Zweifel, und noch viel weniger, daß er ſein un⸗ glückliches Schlachtopfer nach dem Morde beraubte; daß kein in
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