Teil eines Werkes 
5./6. Th. (1844)
Entstehung
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ferner gegen innen zu eingeſchlagen. Endlich bekräftigte der Wund⸗ arzt, daß der natürliche Gang der Verweſung keinen ſolchen Bruch hervorbringen konnte; daß es auch kein neuer, durch Spaten oder Art hervorgebrachter Bruch ſei, ſondern daß er vor mehreren Jahren beigebracht worden zu ſein ſcheine.

Die Vertheidigungsrede, welche Eugen Aram ablas, war ein Beweis, daß er ungewöhnliche und wohlausgebildete Talente be⸗ ſitze. Sie war gelehrt und bündig und in manchen Stellen er⸗ haben und feuerig. Er ſuchte zu beweiſen, daß man aus dem Verſchwinden einer Perſon durchaus nicht deren Tod folgenn könne; daß ſich in Einſiedeleien, wie die St. Roberts Höhle es geweſen, häufig die Gebeine ihrer früheren Bewohner finden, was eine authentiſche Thatſache wäre; daß daher der Schluß, daß die ge⸗ fundenen Gebeine einem ſolchen Einſiedler oder einem in einer Schlacht gefallenen Krieger angehörten, eben ſo vernünftig ſei, als er ungeduldig erwarte, daß man dieſen Schluß ziehen würde. Nichts deſto weniger wurde er ſchuldig erklärt und zum Strange verurtheilt.

An dem Tage nach ſeiner Verurtheilung geſtand er den beiden Herren, die ihn vor Gericht begleitet hatten, daß das Urtheil ge⸗ recht ſei und daß er Clark wirklich ermordet haben Iir ſagte ihnen ferner, daß er lange Argwohn gehabt habe, Clark unterhalte einen unerlaubten Umgang mit ſeiner Frau, und daß er zur Zeit, als er den Mord beging, überzeugt geweſen wäre, er handele recht, daß er aber nachher anderer Meinung geworden ſei*).

Man war allgemein der Meinung, daß in Folge ſeines Ver⸗ ſprechens, an dem Hinrichtungstage alle Umſtände vor dem Morde

*) Es ward allgemein und zwar aus guten Gruͤnden geglaubt, daß Aram ſich des ganzen Geldes, das Clark mit ſeiner Gattin erheirathet hatte, bemächtigt habe, und es gab Umſtände genug, um es zu beweiſen; man hielt dies jedoch für unnöthig, da die anderweitigen Beweiſe hinreichten.