Teil eines Werkes 
5./6. Th. (1844)
Entstehung
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ſinen zurückgehen und meine Lection lernen; denn Du weißt, ich habe einen ſchweren Kopf.

Peter reichte ihm die Hand und hob ihn auf.

Nun, willſt Du ein ordentlicher Junge ſein, Anton, und mitſpielen?

Ja.

Nun gut, dann wollen wir Alles vergeſſen.

Welches Spiel ſpielen wir denn? fragte Anton und zog ſich den Rock aus.

Räuber und Soldaten! rief einer ſeiner Cameraden.

Das iſt nett! ſagte Peter Buttel und theilte die Schaar in zwei Haufen: zehn Straßenräuber, die er befehligte, und zehn Sol⸗ daten, die ſie verfolgen ſollten. Anton gehörte zu den Letztern.

Die Räuber brachen ſich Dolche und Flinten von den Bäumen und liefen dann aus dem Gehölz hervor, um ſich hinter den Hügeln zu verſtecken. Man hatte abgemacht, daß der Krieg ganz ernſtlich ſein und jeder Gefangene ſogleich gerichtet werden ſolle. Die Räuber theilten ſich in einzelne Haufen zu Zweien und Dreien und legten ſich in den Schluchten auf die Lauer, und einige Mi⸗ nuten darauf ſetzten ſich auch die Häſcher in Bewegung; es gab Zuſammentreffen, Ueberraſchungen und Scharmützel, aber als es zum Handgemenge kam, vereinigten ſich die Leute Peter Buttel's, die er geſchickt vertheilt hatte, auf ſeinen Pfiff auf einem Punkte, und die Häſcher mußten ſich zurückziehen.

Bald darauf aber war dies Signal nicht mehr zu hören, und die Räuber begannen in ihrem Verſteck unruhig zu werden. Peter hatte es in ſeinem Muth auf ſich genommen, ganz allein einen gefährlichen Engpaß zu vertheidigen. Während er ihnen die Spitze böte, ſollte die Hälfte ſeiner Leute, die er auf dem linken Flügel in den Hinterhalt gelegt, den Hügel umgehen und, ſobald ſeine Pfeife ertoͤne, herbeieilen. Die andere Hälfte, welche er gleich⸗ falls in einiger Entfernung aufgeſtellt, ſollte daſſelbe Manöver