Teil eines Werkes 
3./4. Th. (1844)
Entstehung
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Freund gehalten habe, ſeine Offtciere, die, welche mich verrathen haben, und ſeine ganze Armee will ich mit mir ins Grab ziehen; dann wird das Opfer würdig ſein meines Ruhmes, dann wird mein Leben ein paſſendes Ende nehmen. Die Abgeſandten des Seras⸗ kiers ſahen ſich erſchreckt an, als Ali ihnen noch ſagte, daß nicht nur dieſe Höhle, ſondern auch das ganze Schloß, welches ſie ſo unvorſichtiger Weiſe beſetzt hätten, unterminirt ſei.Das Leben iſt nichts mehr für mich, fuhr Ali fort;ich hätte es unter den Griechen zubringen können, aber wie konnte ich, ein kraftloſer Greis, mich entſchließen, mit denen auf gleichem Fuße zu leben, deren unbeſchränkter Gebieter ich war. Ich bin in jeder Hinſicht mit dem Leben fertig, nur an diejenigen denke ich noch, die mich umgeben; und dies iſt mein letzter Entſchluß: man bringe mir einen vom Sultan ſelbſt ausgefertigten und unterſiegelten Begna⸗ digungsbrief, und ich will mich unterwerfen. Darauf zog er ſeine Uhr und ſagte:Wenn binnen einer Stunde die Soldaten das Schloß nicht verlaſſen haben, das man ihnen verrätheriſcher Weiſe ausgeliefert hat, ſo lege ich Feuer ans Pulver. Meldet dem Se⸗ raskier, daß, wenn er auch nur eine Minute länger verzieht, er und die Seinigen in die Luft geſprengt werden; 200,000 Pfund Pulver werden vom ganzen Schloſſe auch nicht einen Stein auf dem andern laſſen. Kaum waren die Parlementaire in das Lager zurückgekehrt, als auch der Seraskier das Schloß räumen ließ, und ſo machte Ali mit ſeinen 50 Mann eine Armee von 50,000 zittern. Da die Belagerten noch auf lange Zeit Lebensmittel hatten, und Kurſchid einſah, daß er noch ſobald nicht zum Ziel kommen würde, ſchlug er allen Mitgliedern ſeines Generalſtabes vor, ins⸗ geſammt eine Bittſchrift zu unterzeichnen, in welcher man beim Sultan für Ali um Gnade bete. Dieſe Bittſchrift wurde Ali ge⸗ zeigt, und da von ihm in derſelben mit den ſchmeichelhafteſten Aus⸗ drücken geſprochen wurde, war er ſehr erfreut, hoffte Kurſchid und ſeine erſten Officiere durch anſehnliche Geſchenke beſtechen zu können,