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rätherei eines Untergebenen gegen ſeinen Obern ſtrenge beſtraft werde, ſolle Pacho⸗Bey, ſein ehemaliger Diener, der allein die Schuld am Aufruhr trage, geköpft werden. 3) Er wolle lebens⸗ länglich, und zwar ohne daß eine Beſtätigung nöthig ſei, das Pa⸗ ſchalik von Janina, die Küſten von Epirus und Akarnanien behal⸗ ten. 4) Alle, die ihm gedient hätten, ſollten vollſtändige Amneſtie erhalten. Wenn dieſe Bedingungen nicht unverändert angenom⸗ men würden, ſo ſei er bereit, ſich tapfer zu vertheidigen. Kurſchid antwortete, daß er erſt in Konſtantinopel anfragen müſſe, jedoch zum Waffenſtillſtand bereit ſei bis zur Rückkunft des Couriers. Kurſchid war eben ſo liſtig, als ſein Gegner, und benutzte die⸗ ſen Waffenſtillſtand, um Nänke gegen ihn anzuſpinnen. Er beſtach einen Officier der Beſatzung, Mehmed⸗Abas, der mit 50 von ſeinen Leuten die vollſtändige Amneſtie und die Erlaubniß erhielt, zu ſei⸗ ner Heimath zurückzukehren. Aber dies Beiſpiel von Milde ſchien 400 Schypetaren verführt zu haben, welche zu gleicher Zeit die Amneſtie und das Geld benutzten, mit welchem Ali ſie verſehen, um zu ſeinen Gunſten die Toxarier und Jaburier aufzuwiegeln, ſo daß die Liſt des Seraskiers gegen ihn ſelbſt ausſchlug. Ali fürchtete ſich gar nicht vor dem Abfall ſeiner Leute, und in der That, konnte ein herzhafter Mann ihn verlaſſen, während er einen beinahe übernatürlichen Muth an den Tag legte? Obgleich bereits 81 Jahre alt und von heftigen Gichtſchmerzen geplagt, ließ ſich der Paſcha doch täglich auf eine der Baſtionen tragen, welche dem Feinde am meiſten ausgeſetzt war. Dort ſaß er, den feindli⸗ chen Batterieen gegenüber, und hörte Jeden, der ihn ſprechen wollte. Die Kugeln pfiffen um ihn her, die Bomben ſauſten über ihn weg, und vom Gekrache der Geſchütze bluteten ſeiner Umgebung die Ohren. Aber er ſaß ruhig und unerſchrocken da und gab ſeine Befehle. Unterdeß erklärten die Griechen überall ihre Unabhängigkeit, d bald ſah ſich der Seraskier Kurſchid von Feinden umgeben. ſe wurde ſehr mißlich, wenn ſich die Belagerung der


