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die Osmanen bekämpfen. Ihr Biſchöfe und Prieſter des Propheten Iſſa, ſegnet die chriſtlichen Waffen, ſegnet Eure Kinder! Euch, Ihr Primaſſe, ſei die Sorge anvertraut, Cuer Recht zu vertheidi⸗ gen und die tapfere Nation anzuführen, mit welcher ich mich ver⸗ bünde.“
Dieſe Rede brachte eine ſehr verſchiedene Wirkung hervor. Der Hauptmann der Mirditen, derſelbe, welcher ſich einſt geweigert, die Kardikier zu tödten, erklärte, daß weder er, noch die Schype⸗ taren jemals gegen den Sultan dienen würden. Andere ſchrieen. „Es lebe Ali⸗Paſcha, der Wiederherſteller der Freiheit!“
Trotzdem gelang es ihm doch nur halb, die Bevölkerung für ſich zu gewinnen, und bald begann ſeine Lage bedenklich zu wer⸗ den, da mittlerweile das Heer des Sultans aufgebrochen war und Parga erobert hatte. Bei dieſer Gelegenheit wurde Mehemed, der älteſte Sohn Veli's, Ali's Enkel, gefangen genommen. Bald darauf traf noch ſchlimmere Nachricht ein. Omer Briones, den Ali vor Zeiten einmal ausgeplündert und dem er jetzt den Ober⸗ befehl gegeben hatte, war mit dem ganzen Heere zum Feinde über⸗ gegangen. Jetzt beſchloß er, Janina zu zerſtören, weil die Stadt dem Feinde eine ſichere Zuflucht und Belagerungsmittel für die Citadellen gegeben hätte, in die er ſich zurückziehen wollte. Sein Beſchluß wurde bekannt gemacht, und die Bewohner Janinass be⸗ eilten ſich, von ihrem Hab und Gut ſo viel als möglich in Sicher⸗ heit zu bringen. Aber noch waren ſie lange nicht damit fertig, als Ali den treugebliebenen Albaneſen die Erlaubniß zur Plünde⸗ rung gab. Plötzlich hört man einen furchtbaren Knall, und ein Hagel von Bomben, Granaten und congreviſchen Raketen zerſtört die Häuſer und ſetzt ſie in Brand. Ali ſaß auf der Plattform ſeines Seeſchloſſes, welches gleich einem Vulkane das Feuer aus⸗ ſpie, leitete die Artillerie und gab die Gebäude an, die man in Brand ſtecken ſolle.
Noch rauchten Janina's Ruinen, als Pacho⸗Bey ſeinen Ein⸗


