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cher ihn noch nicht lange kannte, möchte ihn fahren laſſen, und entfloh in entgegengeſetzter Richtung. Nach einer Stunde begegnete er einem bulgariſchen Mönch; mit dieſem vertauſchte er ſeinen An⸗ zug und gelangte unter dieſer Verkleidung glücklich nach Ober⸗ macedonien, wo er ſich unter einem falſchen Namen in ein Kloſter aufnehmen ließ. Nachdem er ſich der Zuverläſſigkeit der Mönche verſichert, gab er ſich denſelben zu erkennen.
Ali ließ den Flüchtling verfolgen, und bald wurde ſein Zufluchts⸗ ort entdeckt. Mittlerweile aber hatte ſich die Unſchuld Pacho⸗Bey's erwieſen, und ſein Feind, der keinen zweiten Todesferman aus⸗ wirken konnte, ſtellte ſich, als überlaſſe er ihn ſeinem Schickſal, um deſto beſſer die neue Hinterliſt verbergen zu können, welche er gegen ihn anſpann.
Unter einem Vorwande jagte Ali Athanaſius Vaga, ſeinen Haupt⸗ helfershelfer, aus dem Hauſe und ließ ihm ſogar zum Schein einige Stockſchläge geben. Der Verbannte floh wie ein Verfolgter nach Macedonien und ließ ſich in daſſelbe Kloſter aufnehmen, in welchem Pacho⸗Bey war.
Dieſem erzählte der Abt die Ankunft des neuen Flüchtlings, aber Pacho⸗Bey ließ ſich nicht täuſchen. Er errieth, daß Athanaſius gekommen ſei, um ihn zu ermorden, und theilte dann ſeine Ver⸗ muthungen dem Abte mit, der ihm zur Flucht nach Konſtantinopel behülflich war.
Hier in der Hauptſtadt zeichnete er ſich bald aus und wußte ſeine bedeutenden Talente geltend zu machen. Er beſchloß, ſich an ſeinem unverſöhnlichen Feinde zu rächen. In dieſem Augenblick ſandte ihn der Himmel einen Freund, einen ätoliſchen Chriſten, Namens Paläopulos, der mit ihm einen Bund ſchloß, welcher das ganze Geſchick der Tebelen'ſchen Dynaſtie umſtoßen ſollte.
Paläopulos theilte ſeinem Freunde eine Anklageſchrift mit, welche man im Jahre 1812 dem Divan vorgelegt, und welche damals Ali eine Ungnade zuzog, welcher derſelbe nur durch die großen politi⸗


