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Vergnügungen, welche ſie ſelbſt genießen.„Wenn ich ein Theater hätte,“ ſagte er,„ſo ließe ich nur meine Kinder hinein; aber dieſe dummen Chriſtenhunde wiſſen nicht, wie ſie ſich zu benehmen haben.“
Allein ein unerwartetes Ereigniß gab dem Satrapen, wie eine Drohung des Schickſals, eine düſtere Vorbedeutung für ſeine Zu⸗ kunft. Das Unglück kommt ſchaarenweiſe, ſagt ſehr kräftig ein türkiſches Sprichwort; auch Ali⸗Paſcha wurde von einem Unglück betroffen.
Eines Morgens wurde er plötzlich vom Scheik Juſſf erweckt, der trotz ſeiner Leibwache bis zu ihm gedrungen war.„Da, lies dieſen Brief,“ ſagte er,„Gott, der die Miſſethäter beſtraft, hat Dein Serail in Tebelen in Flammen aufgehen laſſen, und Dein jüngſter Sohn, Dein vielgeliebter Salik⸗Paſcha ſelbſt hat es angeſteckt.“
Ali ſtieg ſogleich zu Pferde und jagte nach Tebelen. Die Ge⸗ wölbe ſeines Palaſtes fand er unverſehrt, und nichts fehlte an dem Silberzeug, an den Juwelen und den funfzig Millionen Livres in Gold, die er in einem Brunnen verwahrt hatte, über welchem ein großer Thurm gebaut war. Er ließ die Aſche durchſieben, um alles geſchmolzene Gold und Silber zu ekhalten, und zuletzt im ganzen Gebiete ſeines Reichs bekannt machen, Gott habe ihn ſei⸗ nes Hauſes beraubt, er beſitze nichts mehr in ſeinem Geburtsort, und lade alle diejenigen, die ihm wohlwollten, ein, ihm Unter⸗
ſtützungen zukommen zu laſſen.*
Frünf Tage lang nahm er ſelbſt die gezwungenen Almoſen an, die man ihm von allen Seiten her brachte. Er ſaß mit Lumpen bedeckt an der Thür ſeines abgebrannten Palaſtes; in der linken Hand eine ſchlechte Pfeife, in der rechten eine alte rothe Mütze, die er den Vorübergehenden hinreichte, um Geſchenke zu empfangen. Nachdem die Bewohner Schätze zuſammengetragen, glaubten ſie ſich mit ihm abgefunden zu haben, aber der Paſcha befahl außer⸗


