Teil eines Werkes 
3./4. Th. (1844)
Entstehung
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einem Gebüſch in ſeiner Nähe ſangen und welchen andere in dem Walde von Borough antworteten, ſein Ohr lauſchte nur athemlos auf die Töne der Luſt, der Unmäßigkeit, der zügelloſen Ausſchwei⸗ fung, welche aus der menſchenerfüllten Stadt in der Ferne er⸗ klangen, oder von den Gruppen, die vom Jahrmarkte nach Hauſe zogen und mit thörichter Geſchwätzigkeit und rohem Geſchrei die Stille der Nacht unterbrachen. O, wie verwünſcht das kranke Herz ſolche Töne und fühlt den Schmerz immer wilder bei ihrer Wiederholung. Barak Johnſon hörte auf ſie, aber er verwünſchte ſie, wenn ſie in ſeine Nähe kamen, und ſtachelte ſich nach und nach ſelbſt in einen Zuſtand der Aufregung, der an Raſerei grenzte. Mehr als einmal hatte er mit düſterm Blicke die Tiefe des Ab⸗ grundes ermeſſen und gemurmelt.

Wuüͤrde nicht ein Sprung in dieſe Tiefe mich mit einem Male von meiner Qual befreien; ſollte ich in dieſem Waſſer keine Ruhe von meinen Kämpfen finden?

Er dachte über dieſe Frage nach, und der Gedanke an die Fort⸗ dauer nach dem Tode begann ihm zweifelhaft zu werden, ihm, der ſeit Jahren nur in der Hoffnung auf den Himmel gelebt, für den er den Freuden der Welt und allen Vergnügungen entſagt hatte, weil ſie vergänglich wie der Augenblick und unvergleichlich gering gegen die Seligkeit Derer ſeien, die treu auf die beſſere Welt hoffen.

Es war die Stunde der Finſterniß, die Hand des Verſuchers lag auf ihm, und eben als er dem ſündlichen Antriebe nachgeben wollte, der ihm zuflüſterte, ungerufen vor ſeinem Schöpfer zu treten, drang der Laut zorniger Stimmen und herannahender Fuß⸗ tritte an ſein Ohr.

Die Nacht ging zu Ende, der untergehende Mond leuchtete nur noch mit bleichem Licht, und die leiſen Zeichen des herannahenden Morgens hatten den öſtlichen Himmel mit grauen und gelben Tinten gefärbt, ein friſcherer Wind erhob ſich, doch kühlte er das