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„Das iſt eben der Grund, warum ich gehen will,“ ſagte Phillis lachend.„Ich will meinen eigenen Willen haben, und wenn ich jetzt nachgebe, werde ich Zeit meines Lebens das Laſt⸗ thier im Hauſe ſein und könnte eben ſo gut den ſauertöpfiſchen alten Methodiſten uns gegenüber heirathen.“
Dieſes Geſpräch ging ſo nahe bei Johnſon's offenen Fenſtern vor, daß er jedes Wort hören mußte, und die verächtliche Anſpie⸗ lung auf ihn, womit Phillis es ſchloß, regte die böſen Leiden⸗ ſchaften in ſeiner Bruſt noch mehr auf, die ſie geweckt hatte. Sie hatte blos zu ihrem Vergnügen, zur Befriedigung ihrer unerſätt⸗ lichen Eitelkeit ſein Herz bis in die innerſten Tiefen erſchüttert, und es ſammelte ſich darin ein Sturm, deſſen furchtbare Macht ſie nicht ahnte, als ſie fröhlich den Weg nach Scrapeton einſchlug, im ſtolzen Bewußtſein ihrer Schönheit die neuen Huldigungen ſchon berechnend, die ſie dort ſinden werde, und ſich heimlich bei dem Gedanken freuend, wie William Parry ſich gekränkt fühlen müſſe, wenn er hören würde, daß ſie wirklich ohne ihn gegangen ſei.
Obgleich Barak Johnſon von Phillis Waters jetzt ſo viel geſehen
und gehört hatte, daß jeder vernünftige Mann Gott gedankt hätte, nicht mit unauflöslichen Banden an ſie gekettet zu ſein, fühlte er doch den peinlichſten Wunſch, zu erfahren, wann und wie ſie zu⸗ rückkehren würde. Getrieben von dieſer verhängnißvollen Neugier und zum Theil unter dem Einfluß der Trunkenheit, ging er gegen zehn Uhr des Abends auf die Straße hinaus, auf welcher ſie zu⸗ rückkehren mußte.
Der Weg von Woodſield nach der Stadt Scrapeton führt durch eine lange einſame Hecke, auf der einen Seite von dem Wald von Borough Park, auf der andern von einer theilweis durchbrochenen Hagedornhecke begrenzt, die damals der Mai mit tauſend Blüthen⸗ kränzen geſchmückt hatte.
Die Hecke ſchied den Weg von einem Felde, das den Namen des Mergelgrubenfeldes trug, weil darauf eine mit tiefem Waſſer


