Teil eines Werkes 
3./4. Th. (1844)
Entstehung
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eigener Brief, auf deſſen Rückſeite Phillis mit Bleiſtift die folgen⸗ den Worte geſchrieben hatte: Da ich in wenig Tagen die Gattin William Parry's werde, ſo bitte ich Sie, unſere Bekanntſchaft als beendigt anzuſehen, und bleibe mit den beſten Wünſchen für Ihr Glück Ihre ergebene Dienerin Phillis Waters.

Johnſon zerdrückte das Papier zornig in ſeiner Hand, warf es zu Boden und trat es mit einem Fluch, der ſeine Haushälterin, die niemals einen ähnlichen Ausdruck von ihm gehört hatte, wahr⸗ haft entſetzte, mit Füßen.

Sie wollte ihm im Tone des Vorwurfs oder des Mitgefühls zureden, aber er bedeutete ihr mit einem Blick und einer Gebehrde, die ſie zu augenblicklichem Gehorſam zwangen, ſich zu entfernen, neigte dann ſein Geſicht auf ſeine Kniee und blieb Stunden lang in ſtarrer Verzweiflung ſitzen.

Aus dieſer düſtern Niedergeſchlagenheit wurde er durch Phillis und ihres Bräutigams Stimmen, die in heftigem Wortwechſel waren, geweckt.

Sie ſtanden im Garten, und Johnſon entdeckte ſogleich, daß der Grund des Zwiſtes aus Phillis' Wunſch kam, am folgenden Tage auf den Jahrmarkt von Scrapeton zu gehen, den William Parry mißbilligte und ihr geradezu ſeine Begleitung verweigerte, als Entſchuldigung anführend, daß ſeine Tante im Sterben läge und er ſie nicht verlaſſen könne und wolle.

Phillis erwiderte heftig:

Wenn Du die Geſellſchaft Deiner Tante der meinigen vor⸗ ziehſt, ſo habe ich nichts dagegen; aber ich gedenke auf den Jahr⸗ markt zu gehen, Du magſt mich begleiten oder nicht.

Ein Strahl finſterer Freude bei dem Schmerz ſeines begünſtig⸗ ten Nebenbuhlers miſchte ſich mit dem wilden Zorn Barak Johnſon's,